Tipps für Ausflüge | 29. 7. 2009
Drei Kilometer südöstlich von dem heutigen Dorf Mikulčice hat sich dem Fluss Morava (March) entlang im 6. – 10. Jahrhundert eine slawische Burgfestung erstreckt, eines der Hauptzentren des Groβmährischen Reiches. Mi teinem Ausmaβ von 10 Hektar ist sie zu den ausgedehntesten erhaltenen slawischen Fundorten in der Tschechischen Republik geworden. Auβer der Fundamente von 12 Kirchen, eines Magnatpalastes, der Überreste einer mächtigen Befestigung, drei Brücken und mehr als 2500 aufgedeckten Gräbern kann man auch zwei Dauerausstellungen archäologischer Funde aus dem 7. – 9. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.
Im Zusammenhang mit dem Aufbau der Burgstätte in Mikulčice wurde auch die Kirche der hl. Margareta von Antiochea erbaut, auf dem Ufer der March auf der slowakischen Seite in der Nähe der Gemeinde Kopčany steht. Sie ist das einzige bekannte Bauwerk aus der Epoche des Groβmährischen Reiches, wo in einem gröβeren Maβ mehr als bloβ Fundamente erhalten sind. Zugleich wird sie für das älteste kirchliche Objekt in Mitteleuropa gehalten.
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